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Idee der GWÖ

Hintergrund:

Wir stehen als Gesellschaft derzeit vor großen menschlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen. Das derzeitige Wirtschaftssystem scheint eher eine der Ursachen als eine Lösung dafür zu sein. In der Folge wünschen sich über 80% der deutschen Bevölkerung (repräsentative Umfrage Bertelsmann-Stiftung 2010 und 2012) eine neue Wirtschaftsordnung, die auch den Schutz der Umwelt und den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt.

Doch wie kann eine solche Wirtschaftsordung aussehen? Wie kann ein Wirtschaftssystem entwickelt werden, bei dem die Wirtschaft wieder den Menschen dient und nicht anders herum? Als eine der Antworten darauf hat sich die Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt.

Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie?

Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein alternatives Wirtschaftssystem etablieren, das auf unseren menschlichen Beziehungswerten und gesellschaftlichen Verfassungswerten beruht. Zweck (Nutzwerte) und Mittel (Tauschwerte) werden wieder ins richtige Verhältnis gerückt. So steht das Gemeinwohl als ursprünglicher Zweck des Wirtschaftens an oberster Stelle. Geld und Kapital sind nur Mittel für das Gemeinwohl und das gute Leben. Es ist ein Prozess für eine wirtschaftliche, politische und soziale Transformation – eine Brücke in eine nachhaltigere Zukunft.

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Idee, die bereits in der Praxis Fuß fasst. Mehrere Hundert Pionierunternehmen erstellen bereits einen Gemeinwohl-Bericht mit sozialen, ökologischen und demokratischen Gemeinwohl-Indikatoren. Sie messen ihren wirtschaftlichen Erfolg nicht nur am Mittel (Geld), sondern primär am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens – dem Gemeinwohl, wie es auch in den meisten Verfassungen demokratischer Staaten festgehalten ist.

„Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“ (Art.151 Bayrische Verfassung“) „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich der Allgemeinheit dienen“ (Art. 14 Grundgesetz)

Das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist es, eine Wirtschaft im Einklang und nicht im Widerspruch mit unseren gesellschaftlichen (Verfassungs-)Werten systematisch zu erreichen. Anschaulich dargestellt, sind es drei große Widersprüche, welche die Gemeinwohl-Ökonomie gegenüber unserem heutigen System aufhebt:

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24. Januar 2015 @ 18:49:47Current Revision
Title
Idee der GWÖ  Idee der Gemeinwohl-Ökonomie
Content
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<span style="text-decoration: underline">Hintergrund:</span>  
  <p style="text-align: justify"><span style="text-decoration: underline"><strong> Hintergrund</ strong>:</span></p>
Wir stehen als Gesellschaft derzeit vor großen und entscheidenden menschlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen. Das derzeitige Wirtschaftssystem scheint in seiner heutigen Ausprägung eher eine der Ursachen als eine Lösung dafür zu sein. In der Folge wünschen sich über 80% der deutschen Bevölkerung (repräsentative Umfrage Bertelsmann-Stiftung 2010 und 2012) eine neue Wirtschaftsordnung, die auch den Schutz der Umwelt und den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt.  <p style="text-align: justify">Wir stehen als Gesellschaft derzeit vor großen menschlichen, sozialen und ökologischen Herausforderungen. Das derzeitige Wirtschaftssystem scheint eher eine der Ursachen als eine Lösung dafür zu sein. In der Folge wünschen sich über 80% der deutschen Bevölkerung (repräsentative Umfrage Bertelsmann-Stiftung 2010 und 2012) eine neue Wirtschaftsordnung, die auch den Schutz der Umwelt und den sozialen Ausgleich in der Gesellschaft stärker berücksichtigt.</p>
Doch wie kann eine solche Wirtschaftsordung aussehen? Wie kann ein Wirtschaftssystem entwickelt werden, bei dem die <strong>Wirtschaft wieder den Menschen dient</strong> und nicht anders herum? Als eine der Antworten darauf hat sich die Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt.  <p style="text-align: justify">Doch wie kann eine solche Wirtschaftsordung aussehen? Wie kann ein Wirtschaftssystem entwickelt werden, bei dem die <strong>Wirtschaft wieder den Menschen dient</strong> und nicht anders herum? Als eine der Antworten darauf hat sich die Gemeinwohl-Ökonomie entwickelt.</p>
<span style="text-decoration: underline">Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie?< /span></div>   
  <p style="text-align: justify"><span style="color: #008000"><strong><span style="text-decoration: underline">Was ist die Gemeinwohl-Ökonomie?< /span></strong></span></p>
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Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein alternatives Wirtschaftssystem etablieren, das auf unseren <strong>menschlichen Beziehungswerten</strong> und <strong>gesellschaftlichen Verfassungswerten</strong> beruht. So steht das Gemeinwohl als ursprünglicher Zweck des Wirtschaftens an oberster Stelle. Geld und Kapital sind nur Mittel für das Gemeinwohl und das gute Leben. Es ist ein Prozess für eine wirtschaftliche, politische und soziale Transformation – eine Brücke in eine nachhaltigere Zukunft.  <p style="text-align: justify">Die Bewegung der Gemeinwohl-Ökonomie möchte in einem demokratischen, partizipativen und ergebnisoffenen Prozess ein alternatives Wirtschaftssystem etablieren, das auf unseren <strong>menschlichen Beziehungswerten</strong> und <strong>gesellschaftlichen Verfassungswerten</strong> beruht. Zweck (Nutzwerte) und Mittel (Tauschwerte) werden wieder ins richtige Verhältnis gerückt. So steht das Gemeinwohl als ursprünglicher Zweck des Wirtschaftens an oberster Stelle. Geld und Kapital sind nur Mittel für das Gemeinwohl und das gute Leben. Es ist ein Prozess für eine wirtschaftliche, politische und soziale Transformation – eine Brücke in eine nachhaltigere Zukunft.</p>
Die Gemeinwohl-Ökonomie ist dabei eine Idee, die bereits heute in der Praxis Fuß fasst. Mehrere Hundert Pionierunternehmen erstellen bereits einen <strong>Gemeinwohl- Bericht</strong> mit sozialen, ökologischen und demokratischen <a href="http:// freiburg.gwoe.net/files/2014/ 10/GemeinwohlMatrix41.pdf" target="_blank" >Gemeinwohl-Indikatoren</a>. Sie messen damit ihren wirtschaftlichen Erfolg nicht nur am Mittel (Geld), sondern vor allem am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens – dem Gemeinwohl, wie es auch in den meisten Verfassungen demokratischer Staaten festgehalten ist.  <p style="text-align: justify">Die Gemeinwohl-Ökonomie ist eine Idee, die bereits in der Praxis Fuß fasst. Mehrere Hundert Pionierunternehmen erstellen bereits einen <strong>Gemeinwohl- Bericht</strong> mit sozialen, ökologischen und demokratischen <a href="http:// freiburg.gwoe.net/files/2014/ 10/GemeinwohlMatrix41.pdf" target="_blank" >Gemeinwohl-Indikatoren</a>. Sie messen ihren wirtschaftlichen Erfolg nicht nur am Mittel (Geld), sondern primär am eigentlichen Zweck des Wirtschaftens – dem Gemeinwohl, wie es auch in den meisten Verfassungen demokratischer Staaten festgehalten ist.</p>
<blockquote>„Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“ (Art.151 Bayrische Verfassung“) <blockquote>„Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl“ (Art.151 Bayrische Verfassung“)
„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich der Allgemeinheit dienen“ (Art. 14 Grundgesetz)< /blockquote> „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich der Allgemeinheit dienen“ (Art. 14 Grundgesetz)< /blockquote>
Das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist es, eine Wirtschaft im Einklang und nicht im Widerspruch mit unseren gesellschaftlichen Verfassungswerten systematisch zu erreichen. Anschaulich dargestellt, sind es drei große Widersprüche, welche die Gemeinwohl-Ökonomie gegenüber unserem heutigen System aufhebt:  <p style="text-align: justify">Das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie ist es, eine Wirtschaft im Einklang und nicht im Widerspruch mit unseren gesellschaftlichen (Verfassungs-)Werten systematisch zu erreichen. Anschaulich dargestellt, sind es drei große Widersprüche, welche die Gemeinwohl-Ökonomie gegenüber unserem heutigen System aufhebt:</p>
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